Zain's PC-WerkstattTintenstrahldrucker
Die klassischste aller Druckvarianten ist der Tintenstrahldrucker. Mittels feiner Düsen wird die Tinte gezielt auf das Papier übertragen, sodass der gewünschte Druck entsteht. Dies funktioniert durch einen Überdruck, der auf unterschiedliche Arten erzeugt werden kann. Die Piezotechnik findet dabei häufig Verwendung, bei der eine Spannung an der speziellen Keramik angelegt wird, die sich auf dem Papier ausdehnt. Auch ein einfaches Verdampfen ist zum Erzeugen eines Überdruckes möglich. Brother, Samsung, Epson, Olivetti, Lexmark und Canon sind die führenden Unternehmen bezüglich der Tintenstrahlmethode und bieten günstige, wirkungsvolle Geräte für den privaten und geschäftlichen Gebrauch an. Brother, Samsung, Epson, Olivetti, Lexmark und Canon sind die führenden Unternehmen bezüglich der Tintenstrahlmethode und bieten günstige, wirkungsvolle Geräte für den privaten und geschäftlichen Gebrauch an.
Laserdrucker
Neben dem klassischen Tintenstrahldrucker etabliert sich auch der Laserdrucker immer mehr und wird zu einer wahren Alternative. Das Prinzip funktioniert dabei ähnlich wie bei einem Kopierer, bei dem sich ein Laser auf einem bestimmten Bereich einer elektrostatisch aufgeladenen Walze entlädt. Bezüglich der Geschwindigkeit ist auch der heimische Laserdrucker seiner Konkurrenz deutlich voraus, da dieser bis zu 20 Seiten in der Minute drucken kann. Besonders häufig wird die Lasertechnik bei speziellen Fotodruckern angewandt, da sich die Farben mit dieser Methode besonders lebendig darstellen lassen. Die entsprechenden Geräte sind von den Firmen Samsung, Xerox, Oki und Ricoh besonders empfehlenswert und zeichnen sich durch gute Preis-Leistungs-Verhältnisse aus.
Großformatdrucker
Für größere Formate als DIN A4 sind grundsätzlich auch größere Druckgeräte notwendig. Mit Großformatdruckern haben Sie die Möglichkeit, Formate bis DIN A0 bequem auszudrucken. Dabei gibt es sowohl Tintenstrahl- als auch Laservarianten. Für schnelle Vervielfältigungen sind die Großformatdrucker allerdings nicht bekannt. Durch den großen Aufwand des haargenauen Ausdrucks kann der Druck gerne mal einige Minuten in Anspruch nehmen. Viele Anbieter für Druckgeräte dieser Größenordnung gibt es für den privaten Gebrauch zwar nicht, Konica Minolta bietet Ihnen allerdings gute Alternativen für größere Drucke als DIN A4.
Etikettendrucker
Eine weitere spezielle Variante des Druckens ist das Prinzip eines Etikettendruckers. Über zusammenhängende Rollen können Sie durch dieses Gerät beinahe endlos Etiketten ausdrucken, indem die Geräte auf Thermotransferbasis arbeiten. Mit Etikettenspendern lässt sich das Gerät zusätzlich ausstatten, sodass Sie die Etiketten einzeln wegnehmen und verwenden können. So lassen sich Etikettendrucker besonders im Handel flexibel nutzen, um auch geringe Mengen von Etiketten verwenden zu können. Besonders Citizen und Dymo sind die richtigen Unternehmen für Sie, wenn Sie auf der Suche nach guten Etikettendrucker zum privaten oder geschäftlichen Einsatz sind.
Vor und Nachteile des Laserdruckers
Vorteile 1. Geringe Kosten pro gedruckter Seite.
2. Höhere Druckgeschwindigkeit.
3. Gut geeignet für Textdrucke wie Dokumente und E-Mails.
4. Nicht so anspruchsvoll bezüglich der Papierqualität, es kann z. B. günstiges (und umweltschonendes) Recyclingpapier verwendet werden.
5. Hohe Schriftrandschärfe (= scharfe und klare Textausdrucke).
6. Hohe Farbtiefe.
7. UV- und Feuchtigkeitsresistent. Damit wischfest und es kommt nicht zum Ausbleichen.
8. Vor allem für Vieldrucker (Büro und Firmen) geeignet. Rechnet sich ab ca. 200 gedruckten Seiten pro Monat.
Nachteile
1. Geringe Druckschärfe und deshalb nicht geeignet für das Drucken von Bildern und Fotos.
2. Höherer Anschaffungspreis als Tintenstrahldrucker.
3. Höhere Schadstoff- / Feinstaubemissionen.
4. Benötigt Zeit zum Aufwärmen.
5. Wärme- und Geräuschentwicklung.
6. Höherer Stromverbrauch.

Vor und Nachteile des Tintenstrahldrucker
1 Druckt auf CDs/DVDs, Spezialpapier.
2 Fotodrucke haben hervorragende Qualität.
3 Es gibt spezielle Tintenstrahldrucker, mit speziellen
Fotofarben.
4 Keine Aufwärmphase notwendig.
5 Keine Hitzeabgabe.
6 Im Betrieb (und vor allem auch Stand-By) leiser.
7 Günstigere Anschaffungskosten.
8 Geringerer Stromverbrauch.
9 Keine Feinstaubbelastung.
10 Eher für Wenigdrucker geeignet (unter 200 Seiten pro
Monat)
1 Kürzere Lebensdauer.
2 Benötigt hochwertiges (und teures) Druckerpapier.
3 Druckpatronen sind sehr teuer.
4 Tintenpatronen/Druckkopf trocknen nach längerer Zeit
ohne Benutzung ein.
5 Spülen mit teurer Druckertinte erhöht die Druckkosten
noch zusätzlich.
6 Niedrigere Druckgeschwindigkeit.
7 Ausdrucke aufgrund von schlechter UV-Beständigkeit und
fehlender Feuchtigkeitsresistenz nicht so lange haltbar.
Generell unterscheiden sich im Bereich der Drucker heute
auf dem Markt zwei unterschiedliche Techniken. Auf der
einen Seite sind hier moderne Laserdrucker zu finden,
auf der anderen Seite runden die eher klassischen und
gut bekannten Tintenstrahldrucker das Angebot der
Hersteller gekonnt ab. Sowohl für den privaten wie auch
für den professionellen Bereich sollte ein bester
Drucker für Zuhause mit vertreten sein, dies suggerieren
zumindest auch die Angebote der Hersteller.
Aus der Erfahrung im Alltag und auch auf Basis des
technischen Hintergrundwissens ist jedoch gerade für das
private Umfeld ein Tintenstrahldrucker häufig die
bessere Entscheidung. Dies beginnt bereits im Vorfeld
der ersten Verwendung. Finanziell gesehen sind die
Modelle mit Tintenstrahltechnik letzten Endes deutlich
günstiger und somit auch preislich attraktiver. Selbst
sehr gute Tintenstrahldrucker kosten in der Anschaffung
nur etwa die Hälfte. Die meisten der Laserdrucker sind
zudem auf die Anforderungen im professionellen und
gewerblichen Bereich ausgelegt. Neben besonders hohen
Seitenzahlen spielen hier dann auch die weiteren
Funktionen auf professioneller Basis eine wichtige
Rolle. Allerdings sind viele dieser Funktionen im
privaten Alltag alles andere als notwendig, sodass es
als nicht lohnenswert erscheint, hier ein entsprechendes
Modell zu erwerben.
Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt, welcher für den Tintenstrahldrucker als bester Drucker für Zuhause spricht, ist die allgemeine Druckqualität. Während es im professionellen Umfeld vornehmlich auf die hohe Geschwindigkeit beim Drucken von Formularen und Dokumenten ankommt, werden am heimischen Schreibtisch gerne auch Fotos, Illustrationen und mehr gedruckt. Der saubere und hochwertige Druck zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis wird durch die Tintenstrahltechnik erreicht. Daher empfehlen wir diesen drucker für ihr zuhause „EPSON ECOTANK ET-3700“.
Kaufberatung hinsichtlich der verschiedenen Einsatzgebiete
Anfänger in der Digitalfotografie sowie Gelegenheits-
Fotografen benutzen den Fotodrucker lediglich zum
Drucken von Fotos wie Schnappschüssen aus Handy oder
Kamera. Die Ansprüche an die Wahl verschiedener Formate
sind gering, meistens gibt man auf 10×15 Fotopapier aus.
Bester Drucker für diesen Zweck ist der „Canon Pixma iP7250“

Profi fotograf
Dagegen werden Profis ihre Fotos oft im Format A4 oder
sogar A3 zu Papier bringen. Bilder sollten
Ausstellungsqualität haben und Farbechtheit sowie die
Kalibrierbarkeit und Farbmanagement durch ICC Profile
sind wichtig.
Dazu kommen Konnektivität über LAN, WLAN-Funktion und
Bluetooth. Mehrere Farbtinten für Perfektion in den
Hauttönen runden die Bildqualität bei den Profidruckern
ab.
Beispielsweise kommt der Profi Pro-10S oder der von uns
getestete Canon Pixma iP8750 auch mit Format DIN A3+
klar.
Mobiler Druck?
Auch mobiles Drucken unterwegs ist möglich.
Entsprechende Geräte gibt es praktisch von allen großen
Herstellern (HP Envy, Canon Selphy, Instax u.a.) zum
kleinen Preis. Nur Epson hat auch hier billang den
Anschluss verpasst.
Das Papier wird ins Gerät gelegt und schon kann’s auch
mobil losgehen. Aufgrund der Maße des mobilen Gerätes
ist jedoch das Papier (Format) entsprechend klein. Hier
kommt beispielsweise der günstige „Canon Selphy CP1300
WLAN Foto-Drucker“ in Frage.
Drucker fürs Büro nach Unternehmensgröße
Verschiedenen Unternehmensgrößen fordern verschiedene
Eigenschaften von Druckern. Natürlich muss neben der
Größe des Unternehmens auch die Branche berücksichtigt
werden, um die individuellen Anforderungen an den
Drucker zu erfüllen.
Bei der Suche nach dem bestmöglichen Drucker für ein
kleines Büro legt man Wert auf gute Testergebnisse und
eine praktische Handhabung, die vor allem zur
persönlichen Präferenz des Inhabers oder Freiberuflers
passen sollte. Da man in ganz kleinen Strukturen fast
täglich selbst mit dem Gerät zu tun hat, sollte man mit
dem Aussehen und der Funktionsweise auf Dauer
klarkommen, verbringt man doch einen Großteil seiner
Zeit im Büro, wo auch der Drucker steht. Der Drucker
sollte einfach zu bedienen und mit bereits vorhandenen
Geräten wie zum Beispiel dem Tablet, Smartphone und
Laptop kompatibel sein. Mit Druckern, die in kleinen
Unternehmen oder im Homeoffice im Einsatz sind, werden
häufig weniger Seiten gedruckt als in einem größeren
Unternehmen. Die Anforderungen an das zu bewältigende
Druckvolumen sind also geringer. Das führt dazu, dass
man in diesen Fällen auf ein kleineres, kompakteres
Gerät zurückgreifen kann, welches nicht so viel Platz im
Raum einnimmt.
Als Bürodrucker im Homeoffice oder für ein kleines Unternehmen mit wenigen Angestellten sollte die Anschaffung eines Multifunktionsgerätes in Erwägung gezogen werden. Der Vorteil eines All-in-One-Gerätes liegt in der Platzersparnis und der erweiterten Funktionalität. Neben einem Drucker ist gleichzeitig ein Scanner, Kopierer und häufig auch ein Fax inkludiert.

Drucker für mittelständische Unternehmen, Firmen und
Behörden
Drucker für mittlere Unternehmen und Behörden können
ebenfalls einzelne Bürodrucker oder netzwerkfähige
Multifunktionsgeräte sein. Hier gilt es, die jeweiligen
Anforderungen der Branche und den Workflow im
Unternehmen zu beachten. Die als Bürodrucker gewählten
Modelle für mittelständische Firmen sind meistens
leistungsfähige Netzwerkdrucker. Zentral platziert
können Sie über eine Netzwerkeinbindung von mehreren
Abteilungen effektiv genutzt werden. Ob ein Laserdrucker
oder ein Tintenstrahldrucker die bessere Wahl ist, kann
pauschal nicht beantwortet werden, da bei den modernen
Geräten die klassischen Vor- und Nachteile der
jeweiligen Druckertechnologien längst überholt sind.
Eventuell lohnt es sich, neben dem klassischen
Bürodrucker in weitere spezialisierte Geräte zu
investieren. Je nach Branche kann ein Plotter zum
Erstellen von Plänen oder Werbeplakaten sinnvoll sein.
Auch die Anschaffung eines separaten Fotodruckers kann
Sinn machen, wenn häufig und unabhängig Schnappschüsse
oder professionelle Fotos ausgedruckt werden müssen.
Ebenso nützlich kann ein Etikettendrucker zum Erstellen
von Beschriftungen oder Versandaufklebern sein.
Große Unternehmen sollten bei der Wahl des Druckers
einige wichtige Kriterien bedenken. Auch diese Drucker
sollten netzwerkfähig sein und über eine Funktion wie
FollowMe Printing verfügen. Besonders wenn mehrere
Personengruppen oder Abteilungen auf einen Drucker
zugreifen, steht das Thema Datenschutz und
Nutzeridentifikation im Fokus. Zusätzlich kann es
sinnvoll sein auf Geräte zurückzugreifen, die über
mehrere Papierfächer verfügen und so ein hohes
Druckvolumen bewältigen können, ohne dass ständig Papier
nachgefüllt werden muss. In großen Unternehmen sollte
auch individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen
Abteilungen eingegangen werden. Das Marketing-Team hat
höchstwahrscheinlich andere Ansprüche an den Drucker als
die Buchhaltung oder die Planungsabteilung.